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Wasser & Abwasser

Alles fliesst

Wir bringen das kostbare Nass direkt zu Ihnen ins Haus.

Reines Wasser für Trinkgenuss, Körperpflege, Küche, Gartenbewässerung und Schwimmbad - davon können andere Länder nur träumen. Das "gebrauchte" Wasser findet anschließend seinen Weg über das Kanalnetz in die Abwasserreinigungsanlage. 
Hier können Sie beantragen:

Reines Wasser

Wir versorgen die Schwazer Haushalte mit frischem und sauberem Trinkwasser.

Wissenswertes

    • Der Anschluss an die Wasserversorgungsanlage der Stadtwerke ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Wasser geregelt. Die Anbindung an das Abwassersystem (Kanalanschluss) ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kanal, in der Verordnung der Stadtgemeinde Schwaz über die Festlegung des Anschlussbereiches sowie im Tiroler Kanalisationsgesetz 2000 geregelt. Die AGB werden vom Gemeinderat beschlossen. Darin sind auch die Gebühren geregelt.
    • Kanalanschlusspflicht besteht, wenn ein Teil eines Grundstückes innerhalb der vom Gemeinderat festgelegten Anschlusszone liegt. Gemäß dem Tiroler Kanalisationsgesetz 2000 ist der Kanalanschluss primär in einem privatrechtlichen Vertrag mit dem Kanalisationsunternehmen (Stadtwerke Schwaz GmbH) zu regeln. Einleiter, die mehr als häuslich verschmutztes Abwasser in die öffentliche Kanalisation abgeben, müssen mit dem Kanalisationsunternehmen einen Entsorgungsvertrag gemäß Indirekteinleiterverordnung abschließen.
       
    • Beim Erstanschluss und bei Gebäudeerweiterungen bzw. Schaffung von zusätzlichem Wohnraum wird sowohl ein Wasseranschlussentgelt als auch ein Kanalanschlussentgelt verrechnet.
       
    • Die Entnahme des Wassers wird mit amtlich geeichten Zählern exakt erfasst und zu dem Tarif, der vom Gemeinderat beschlossen wurde, verrechnet.
       
    • Bei einem Neuanschluss erfolgt die Herstellung der Hausanschlussleitung Wasser bis inkl. Zählereinbaugarnitur durch die Stadtwerke Schwaz auf Kosten des Kunden. Die Hausanschlussleitung geht anschließend in die Instandhaltungsverantwortung und -pflicht der Stadtwerke Schwaz über.
       
    • Der Kanalanschluss muss durch den Kunden bis zur Trennstelle auf eigene Kosten hergestellt werden. Die Herstellung muss durchein konzessioniertes Installationsunternehmen erfolgen. Der Hausanschlusskanal bleibt in der Verantwortung des Kunden. Die Trennstelle wird von den Stadtwerken festgelegt. In der Regel wird sie sich auf dem Hauptkanal befinden.
  • Wasserqualität
    Die Trinkwasserversorgung in der Stadt Schwaz ist in fünf Zonen eingeteilt, die aus vier Trinkwasserbehältern (Kraken, Pertrach, Schmadl, Pirchanger) sowie bei Bedarf aus dem Tiefbrunnen gespeist werden. Aufgrund der hohen Qualität und Reinheit muss dieses Trinkwasser weder desinfiziert noch aufbereitet werden. Es kommt völlig unbehandelt und naturbelassen aus dem Wasserhahn. Das Schwazer Trinkwasser eignet sich daher auch bestens zur Zubereitung von Babynahrung.

    Die Qualität des Trinkwassers wird nach den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung laufend hinsichtlich verschiedener Kriterien kontrolliert werden. Der jährliche Untersuchungsumfang wurde für die öffentliche Wasserversorgungsanlage der Stadt Schwaz von der Behörde wie folgt festgelegt: Jährlich werden der Grundwasserbrunnen, alle Quellen, die Hochbehälter und die Netzausläufe zwei bis dreimal untersucht. Die Ortsbefundaufnahme aller Anlagenteile erfolgt einmal pro Jahr durch einen externen Sachverständigen. Die Stadtwerke werden hinsichtlich des ordnungsgemäßen Betriebes der Anlagen von der Hydrologischen Untersuchungsstelle Salzburg beraten und geprüft.

    Die Beprobungen im Netzbereich werden an wechselnden Stellen vorgenommen. Vorzugsweise werden Endstränge (mit schlechten Durchflussverhältnissen) beprobt. Auf Anfrage werden auch Beprobungswünsche von Kunden erfüllt, wenn dazu ein gerechtfertigter Anlass besteht oder der Wunsch in das Routineprogramm passt.

    Das aktuelle Untersuchungsergebnis  bescheinigt dem Schwazer Wasser in allen geforderten chemisch-physikalischen und bakteriologischen Parametern beste Trinkwasserqualität. Im Schwazer Trinkwasser sind keine Pestizide nachweisbar. Nitrat-, Kalium- und Natriumgehalt liegen weit unter den Grenzwerten. Detaillierte Untersuchungsergebnisse können auch schriftlich angefordert werden.

    Wasserhärte
    Magnesium und Calcium sind für den Grad der Wasserhärte verantwortlich. Bei hartem Wasser ab 14 Grad deutscher Härte (dH) fällt beim Erhitzen an Boilern, Waschmaschinen und Geschirrspülern verstärkt Kalk an. Weiches Wasser unter 8 ° dH ist im Geschmack eher unauffällig und hat einen geringeren Gehalt an für den menschlichen Organismus wertvollen Mineralien. Im Großteil des Schwazer Versorgungsgebietes ist das Wasser weich (3 - 7 ° dH), ausgenommen in Zone 5 / unterer Pirchanger mit Wasserhärten von bis zu 15 Grad dH

    Verunreinigung des Trinkwassers
    Da es infolge von Rohrbrüchen oder anderen Ereignissen fallweise zu Verunreinigung im Trinkwasser kommen kann, ist es Stand der Technik, dass die kundenseitige Hausinstallation durch einen Filter geschützt wird. Das Wasserwerk empfiehlt dringend den Einbau eines solchen Hauswasserfilters.

  • Da Schwaz in einem großen Bereich eine Hanglage aufweist, sind die Druckverhältnisse im Leitungsnetz sehr von der Lage des betrachteten Objektes abhängig. In der Ebene ist im Netz ein statischer Druck von ca. 10 bar vorhanden, im Hangbereich sinkt er mit dem Höhenunterschied ab. Am Pirchanger und am Freundsberg herrschen wieder andere Druckverhältnisse.

  • "DenkKLObal - schütz den Kanal“ betreibt wichtige Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung, mit dem Ziel, den Menschen vor Augen zu führen, dass das WC kein Mülleimer ist. Hygieneartikel, Essensreste, Medikamente, Bauschutt und vieles mehr werden täglich über den Kanal entsorgt. Fremdkörper, die die Kanalisation und Kläranlagen enorm belasten und sich zur Gänze auf die Kanalbenützungsgebühren der Tiroler Bevölkerung niederschlagen. Die Initiative zeigt mittels Inseraten, Plakaten und Aktionen, dass jeder selbst etwas beitragen kann, um seine Kanalbenützungsgebühren dauerhaft zu senken.

    www.denkklobal.at

gereinigt in den Inn

Das in der Abwasserreinigungsanlage mechanisch und biologisch gereinigte Wasser wird in den Inn abgeleitet.

ARA

Abwasserreinigungsanlage

(Errichtung 1971, vollbiologischer Ausbau 1979)
1997 wurde die ARA auf den letzten Stand der Technik bzw. der Reinigungsvorschriften gebracht und auf 85.000 Einwohnerwerte vergrößert. Sie reinigt zwei Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr, das maximale Durchsatzvermögen beträgt 458 l/s. Im mehrstufigen Reinigungsprozess werden zuerst alle mechanisch abtrennbaren Fremdstoffe entfernt (Textilien, sonstiger Unrat, Sand, Öl/Fett usw.). In den nachfolgenden biologische Stufen entziehen abwassereigene Mikroorganismen dem Abwasser Phosphor, Kohlenstoff und Stickstoff. Dadurch sinkt der Nährstoffgehalt und es wird eine Eutrophierung des Vorfluters (Inn) verhindert.

Abwasserverband (Gründung 1982)

Mit dem Abwasserverband Schwaz und Umgebung (Weerberg, Pill, Terfens, Vomp und Stans) wurde 1984 ein Vertrag über die Reinigung der Abwässer aus dem Verbandsgebiet abgeschlossen.

Informationen

Allgemein

  • Allgemeine Anschlussinfo.pdf
    168 KB  (PDF) Download
  • Qualität des Schwazer Trinkwassers.pdf
    328 KB  (PDF) Download
  • Wiederinbetriebnahme von Wasserleitungen - Legionellengefahr.pdf
    4 MB  (PDF) Download

Wasser 

  • Antrag Anschluss Wasserversorgung.pdf
    60 KB  (PDF) Download
  • Preisblatt Wasser.pdf
    108 KB  (PDF) Download

Abwasser/Kanal

  • Anschluss- und Entsorgungsvertrag Kanal.pdf
    92 KB  (PDF) Download
  • Preisblatt Kanal.pdf
    135 KB  (PDF) Download

AGB

News

  • Wasser & Abwasser

    Dem "Fremdwasser" auf der Spur.